Stammtisch am 15. November

Zum gestrigen Stammtisch war nur eine kleine Runde versammelt. Die Integrationslotsin der Stadt berichtete über die Unterbringung einer syrischen Familie in Warenshof. Sie bat noch einmal, allen unseren neuen Bürgern einzuschärfen, dass der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung zum Schutz vor unabsehbaren Folgen eines Schadensfalles in und mit der Wohnung dringend nötig ist. In fast jedem Mietvertrag werden die Mieter dazu verpflichtet.

Wir sollten jeden unserer „Schützlinge“ mit eigener Wohnung noch einmal darauf hinweisen.

Die meisten Geflohenen in Waren sind jetzt mehr als ein Jahr in der Stadt. Verschiedene von ihnen beenden ihre erste Sprachausbildung im Integrationskurs der Volkshochschule oder in einer anderen Einrichtung. Die nächsten Schritte sind für jeden von ihnen je nach Alter, Sprachniveau, Berufserfahrung verschieden. Praktika werden angestrebt, Ausbildungsplätze gesucht, mehr Sprachkompetenz ist in fast allen Fällen notwendig. Unterstützung bei Bildung, Beruf, Bewerbung gibt auch weiterhin das CJD (CJD Nord, Heinrich-Scheven-Straße 10, 17192 Waren/Müritz); ebenso können hier Fragen zu (Weiter-) Bildungsmaßnahmen und Hilfe bei der Jobsuche gestellt werden. In regelmäßigen Abständen findet im CJD eine Hochschulberatung statt. Dafür werden Termine vergeben.
Auch das ÜAZ (ÜAZ Warendorfer Str. 18, 17192 Waren (Müritz) Warendorferstraße 18) bietet Beratungen zu Ausbildung und Praktika an. Neu dort ist ein interkultureller syrischer Begleiter bei Bewerbungen und Praktika.

Um den Spracherwerb ständig zu verbessern, suchen wir im Verein „Sprachpaten“. Diese sollten sich mit Einzelnen oder in kleinen Gruppen zum Gespräch zusammenfinden. Kontaktmöglichkeiten gibt es sonnabends im Café International. Eine erste kleine Gruppe existiert bereits.

Der Verein wird einen Mietvertrag über das „Möbellager“ mit der Stadt abschließen, um weiterhin Möbel vermitteln zu können.

Mehr und mehr engagieren sich auch unsere syrischen Mitglieder in der Vereinsarbeit. Gegenseitige Hilfe unter den Geflohenen kommt durch eine eigene Whatsapp-Gruppe organisatorisch in Gang. Am vergangenen Sonnabend haben Mitglieder der Kirchgemeinde St. Georgen zusammen mit syrischen Geflohenen am Alten Markt 14 aufgeräumt. So soll es weitergehen.